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Interview mit Andrea Bottlinger II (wg. Beyond)

Es ist mir zum wiederholten Mal eine Freude Andrea Bottlinger zu befragen. Sie hat vor Kurzem ihre Buchreihe Beyond auf allen digitalen Kanälen veröffentlicht, die es so gibt. Es handelt sich hierbei um eine Serie von „Büchern“, die in Folge veröffentlicht werden. Ich selbst habe mir das erste Buch Ready…Fight! im iBook Store von Apple gekauft und gelesen. Deswegen möchte ich heute mit ihr über das neue Buch reden.

Hallo! Da sind wir mal wieder. Diesmal habe ich dein Buch sogar gelesen. Doch bevor wir über den Inhalt von Beyond: Ready… Fight! reden, möchte ich erst einmal wieder etwas die publizistische Seite beleuchten. Was führt dich dazu Beyond als Ebook zu vertreiben?

Mir hat das Konzept des Rohde Verlags gefallen, eine Geschichte in einer EBook-Reihe zu erzählen. Die Idee ist folgende: EBooks werden ein immer größerer Markt, aber es ist ein Markt, den die großen Verlage versuchen möglichst von sich fernzuhalten, indem sie ihre Bücher im EBook vielleicht einen Euro billiger anbieten als in gedruckter Form. Da muss es einen besseren Weg geben, und genau das wollen wir ausprobieren. Deshalb wird Beyond in Episoden zu je 2,45 Euro verkauft. Das ist ein Preis, den man sehr viel eher bereit ist zu bezahlen, um ein Buch von einem verhältnismäßig unbekannten Autor anzutesten.

Dazu kommt, dass der Rohde Verlag auch vom Genre her die richtige Idee hatte, wie ich finde: Science Fiction Leser gelten ja generell als technikaffin, also liegt es nahe, Science-Fiction-EBooks herauszubringen.

Das Ganze ist also ein Experiment. Ich möchte herausfinden, ob dieses Konzept funktioniert.

Das Buch erscheint ja in sechs Folgen oder Büchern, war das allein deine Entscheidung und was waren die Gründe das so zu tun?

Das Reihenformat gehört mit zum Konzept des Rohde-Verlags. Wir halten uns auch offen, mehr als sechs Folgen zu machen, auch wenn Band 6 definitiv die aktuelle Handlung abschließen wird. Ich baue in die derzeitigen Romane immer wieder kleine Hinweise ein, die ich später verwenden kann, um neue Geschichten daraus zu stricken.

Ich war sehr erstaunt über den relativ niedrigen Preis des Einzelkapitels, ist das Teil der Strategie? Immerhin ist Ready…Fight! durchaus schon ein gutes Drittel eines normalen Buches.

Das ist definitiv Teil der Strategie. Der Preis ist so berechnet, dass man, wenn man alle 6 Teile kauft, die zusammen ungefähr 600 Seiten haben werden, einen Preis gezahlt hat, der noch unter dem des durchschnittlichen 600-Seiten-Fantasy-Paperpacks liegt.

Denkst du, dass diese Art der Verbreitung und Vermarktung ein zukunftsfähiges Modell oder ein Modell der Zukunft sein wird?

Genau das will ich herausfinden. Ich sehe die Möglichkeit durchaus.

Doch nun zum Inhalt des Buches, oder besser des ersten Teils. Ich muss sagen, dass ich meinen Spaß mit Ready…Fight! hatte. Ich werde zwar hier im Blog noch einmal ausführlicher rezensieren, aber kann jetzt schon sagen, dass es mir gefallen hat. Die Anfangsfrage muss dann aber trotzdem sein: Cyberpunk? Ich dachte der sei tot!

Cyberpunk ist nicht tot. Die Ideen, die es früher in dem Genre gab, sind nur zu größeren Teilen Realität geworden oder wurden  noch übertroffen. Viele der alten Cyberpunkautoren konnten sich ja zum Beispiel die Möglichkeiten des W-LANs noch nicht vorstellen, oder die Idee, dass man mit seinem Handy von überall online gehen könnte.

Cyberpunk ist bisher einfach zu wenig mit der Zeit gegangen. Es braucht keine Leute mehr, die klobige Decks mit weniger Rechenleistung als ein heutiges Smartphone mit sich herumtragen, um sich irgendwo einzustöpseln. Das war zu den Zeiten von Neuromancer eine geniale Idee, aber wenn man in der heutigen Zeit Cyberpunk schreibt, sollte man von der heutigen Zeit ausgehen und versuchen, das ein Stück weiter in die Zukunft zu denken.

Wir leben ja eigentlich zumindest teilweise in der Welt, die die Cyberpunkromane der 80er beschreiben. Ist es schwer da noch etwas auf diese Welt draufzusetzen?

Wie gesagt gehe ich nicht von dem aus, was in den 80ern in dem Genre beschrieben wurde, sondern ich schaue mir an, was es heute gibt, und überlege, wie es in 20 oder 30 Jahren aussehen könnte. Ich denke, das ist mehr im Sinne des Genres, als einfach zu kopieren, was andere Leute vor Jahren geschrieben haben.

Wovon lässt du dich für die Welt von Beyond inspirieren?

Von allem Möglichen. Ich schaue mir an, was gerade erfunden wurde oder in der Entwicklung steckt und versuche mir vorzustellen, wie es wäre, wenn das Teil des Alltags wäre. Oder ich schaue mir derzeitige gesellschaftliche oder politische Entwicklungen an. Ich sage nur NSA. So lande ich dann zum Beispiel bei einer Welt, in der man keine Mail mehr schreiben kann, ohne dass irgendjemand mitliest und in der man einen Pop-up-Blocker braucht, um über die Straße gehen zu können, ohne dass man seine Glasses so voll mit Pop-ups hat, dass man die Straße nicht mehr sieht.

Ich fand es beim Lesen sehr angenehm, dass die Welt nicht gewaltsam konstruiert wirkte sondern sehr oft logisch an unserer weitergedacht war. Ist es da schwer sich nicht zu verrennen und unplausibel zu werden?

Es ist eher schwer, mit der Entwicklung mitzuhalten. Ich hatte die allgegenwärtige Überwachung für Beyond erfunden, bevor das mit der NSA bekannt wurde. Und danach saß ich da und dachte: „Wie setze ich da jetzt noch einen drauf?“

Im Roman bewegen sich die Charaktere durch eine Welt voller augmented reality. Dieses Konzept ist mir das erste Mal in Charles Stross‘ Halting State begegnet. Hältst du das für eine wünschenswerte Welt?

Ich halte neue technische Erfindungen generell für wünschenswert. Es ist halt immer eine Frage, was man dann damit anstellt.

Würdest du gerne in ihr leben?

In der Welt von Beyond würde ich nicht gerne leben, nein. Ich glaube nicht, dass Autoren da einen guten Stand haben. Im Zweifelsfall erginge es mir so wie der Reporterin Nina, die man in Band 3 kennenlernt.

In einer Welt mit Augmented Reality würde ich aber durchaus gerne leben. Das fände ich cool.

Kommen wir mal zu ein paar inhaltlichen Details. Ich fand die Werbung und auch den gelben Drachen sehr witzig. Letzteren kennen die Leser deines Blogs als allmächtige Metapher für unseren größten Logistiker. Wie viele dieser Ideen landeten im Buch, weil sie dich selbst nerven?

Ich glaube, jeder findet Werbung nervig. Die ist aber eher im Buch gelandet, weil es mir Spaß gemacht hat, sie zu schreiben – und weil ich es nur logisch finde, dass man sich in der Zukunft vor Werbung kaum mehr retten kann.

Der gelbe Drache hat sich einfach so ergeben. Meine Protagonisten müssen in dem Spiel Beyond eine Mission erledigen, die mit Post zu tun hatte, und ich brauchte einen Endgegner. Da habe ich wieder an das Bild gedacht, das ich schon vor Jahren entworfen habe: Der gelbe Drache, der auf den Briefen und Päckchen sitzt, die nie zugestellt wurden.

War es eine Genugtuung den gelben Drachen zu erlegen?

Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht *g*

Ich fand die kleinen und großen Lacher im Buch sehr gelungen. Wie viel Freiheit hattest du beim Inhalt verglichen mit den anderen Werken?

Ich hatte vollständige Freiheit. Die einzige Vorgabe war, dass die Story auf 6 Bände passen muss, wobei jeder Band einen in sich abgeschlossenen Handlungsbogen hat. Das war kein Problem. Ich habe dann mit Markus Rohde erst über das Exposé und später noch mal über den eigentlichen Text gesprochen, und er hatte ein paar sehr gute Anmerkungen, aber es ist nicht so, als hätte er mich dazu verdonnert, irgendetwas zu ändern, was ich nicht ändern wollte. Die Zusammenarbeit mit ihm ist sehr gut.

Bisher hat ja der Hauptcharakter Leander einen gewissen Hintergrund bekommen, erfahren wir im nächsten Teil auch mehr über Charlotte?

Das tun wir tatsächlich. Wobei es im Gegensatz zu Leander nichts mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, sondern wir in Band 2 sehen, was die derzeitigen Ereignisse aus ihr machen.

Das war es erst einmal mit meinen Fragen, ich hoffe, dass ich nach dem nächsten Teil wiederkommen darf. Ich danke für deine Geduld und Bereitschaft zu antworten.

Ich danke ebenfalls, und ich freue mich schon darauf, über den nächsten Teil wieder mit dir zu reden.

Also gehet hin und kauft Beyond: Ready…Fight! wo ihr es überall bekommt findet ihr hier.

Interview mit Andrea Bottlinger (wg. Aeternum)

AeternumIch bin erfreut, dass Andrea Bottlinger in meinem Blog zu Gast ist. Andrea und ich kennen uns schon etwas länger und sind uns in etlichen Bereichen der Literatur einig, dass wir uns uneinig sind. Nichtsdestotrotz hat es mich sehr gefreut, dass sie nun neben ihrem ersten Sachbuch Sorge dich nicht. Beame! auch mit Aeternum ihr Romandebut feiern kann.

Ich muss vorausschicken, dass ich nicht die Gelegenheit hatte das Buch zu lesen und sich meine Fragen über den Inhalt eher auf Rezensionen stützen. Diese Fragen stehen für mich aber soundso nicht im Mittelpunkt. Das können andere Leute besser als ich.

Also, dann.

Hallo Andrea! Erst einmal Glückwunsch zum ersten Roman, ich bin ja wirklich beeindruckt mit welcher Konsequenz du den Weg zur Autorenschaft verfolgt hast. Als alter Dauerskeptiker hätte ich das nie geglaubt. Überrascht dich das selbst?

Was jetzt, die Konsequenz oder die Tatsache, dass ich es geschafft habe? Was die Konsequenz angeht, da ist es so, dass ich einfach gerne schreibe. Ich mache das also so oder so, ob es nun gedruckt wird oder nicht. Was die Tatsache angeht, dass ich jetzt tatsächlich mit einem Roman in einem großen Publikumsverlag gelandet bin: Ich habe es mit drei Romanen vorher nicht geschafft. Wenn ich es mit „Aeternum“ auch nicht hinbekommen hätte, hätte ich einfach den nächsten geschrieben und danach den nächsten, bis es irgendwann geklappt hätte. Ich war recht überzeugt davon, dass man mit genug Beharrlichkeit irgendwann zu Ziel kommt. Schon allein aus statistischen Gründen 😉

Du arbeitest ja auch als Lektorin. Hat diese Arbeit deinen Schreibstil und deine Arbeit an Aeternum beeinflusst und hat man dann mehr Mitleid mit dem eigenen Lektor?

Nein. Die meisten Autoren tauschen sich mit anderen Autoren aus und lesen gegenseitig ihre Romane. Das heißt, bis auf wenige Ausnahmen betätigen sich alle Autoren ein wenig als Lektor. Ich habe das nur auf ein Level gehoben, auf dem ich dafür bezahlt werde. Und im Umgang mit meiner Lektorin hat es eher dazu geführt, dass ich mehr mit ihr gestritten habe, glaube ich.

Da sind wir dann auch schon bei dem, worauf ich erst einmal mein Augenmerk legen möchte. Es gibt tausend Philosophien, wie so ein Roman entsteht. Was ist deine?

Normalerweise reiht man ein Wort ans andere. Wenn man Glück hat, entsteht dabei etwas, das nicht nur Sinn ergibt, sondern auch gut klingt.

Ich selbst habe relativ große Probleme mich jeden Tag an den Schreibtisch zu schleppen und in dem kleinen Rahmen kreativ arbeitend zu sein, in dem ich das so bin. Wie schafft man als Autorin sowas?

Ich werde unruhig, wenn ich länger nicht kreativ bin. Ganz ohne Deadline würde ich zwar nicht jeden Tag schreiben, aber für mich ist es einfach wichtig, regelmäßig irgendwas Kreatives zu tun. Also ist es gar nicht so schwer.

Und weiterführend, kam irgendwann mal der Moment, in dem du deine Charaktere nicht mehr sehen konntest?

Wenn man seine Charaktere nicht mehr sehen kann, hat man irgendwas falsch gemacht, denke ich. Du bist doch Rollenspieler. Wenn du einen Charakter wirklich schon lange spielst, dann hängst du ja eher immer mehr an ihm. Je länger du dich mit ihm beschäftigst, desto mehr Tiefe bekommt er, desto genauer wird das Bild, das du von ihm hast. Und du denkst nie: „Ach, verdammt, jetzt muss ich schon wieder zu dieser Rollenspielrunde und diesen blöden Typen spielen, den ich mir ausgedacht habe.“ Romancharaktere sind genauso.

Du hast dich entschieden, dass der Roman in Deutschland und zwar primär in oder unter Berlin spielt. Ich finde die Entscheidung Deutschland als Ort für einen Roman zu wählen gut, wie kam es dazu und welche Möglichkeiten bietet Berlin, die die Standards wie London nicht bieten?

London oder New York macht ja jeder. Ich dachte mir, ich nehme mal was, wozu man als deutscher Leser mehr Bezug hat. Berlin bietet mir letztendlich nicht mehr Möglichkeiten als London oder New York, sieht man mal davon ab, dass ich leichter dorthin fahren konnte und dass ich Leute dort kenne, die mir bei den Details geholfen haben. Aber ich hätte die Geschichte auch anderswo erzählen können.

Und die wichtigste Frage für die Leser: Wird es eine Fortsetzung geben?

Geplant war „Aeternum“ als Einzelroman. Es gibt aber Hintertürchen für eine Fortsetzung, sollte der Verlag Interesse daran haben.

Doch zurück zum Prozess des Schreibens. Wie ist Aeternum handwerklich entstanden? Was sind deine Werkzeuge zum Romanschreiben?

Ich fange immer mit den Protagonisten an und überlege mir, was deren Ziele sind. Dann denke ich mir jemanden oder etwas aus, der oder das entgegengesetzte Ziele hat, und ergründe dessen Motivation. Daraus entsteht automatisch ein Konflikt, und damit habe ich meine Geschichte. Dann schreibe ich, werfe meinen Plan mindestens dreimal um, schreibe Kapitel mehrmals neu, bis ich zufrieden bin, und stelle fest, dass Nebencharakter X viel wichtiger geworden ist, als ich erwartet hatte, was meinen Plan noch einmal etwas abändert …
Irgendwann bin ich fertig, und dann überarbeite ich so lange, bis ich einen Rappel bekomme und den Roman für fertig erkläre. Und Werkzeuge? Notizbuch und Laptop.

Welches Werkzeug würdest du dir noch wünschen?

Ich würde mir wünschen, dass Google Street View flächendeckend funktioniert. Das ersetzt Recherchereisen natürlich nicht, aber wenn ich vergessen habe, irgendwas vor Ort nachzusehen, bin ich immerhin nicht komplett aufgeschmissen. Und ich hätte gerne eine richtig große Bibliothek in erreichbarer Nähe.

Inwiefern sind deine Katzen ein wichtiger Einfluss geworden?

Abgesehen davon, dass manchmal unverhofft Dinge wie „dsfghj“ in diversen Textdokumenten auftauchen? Hm … sie haben mich in dem Glauben bestärkt, dass die Welt insgesamt ein bisschen bekloppt ist und dass man ihr nicht gerecht wird, wenn man in seinen Texten nur Drama und noch mehr Drama schreibt. Da haben wir zwei kleine Raubtiere, denen die Natur von Geburt an einen Killerinstinkt und fiese Mordwaffen mit auf den Weg gegeben hat und die keine Ahnung was erlebt haben, bevor sie ins Tierheim und dann zu uns kamen. Und dann kann ich unserer ausgewachsenen Killerkatzendame dabei zusehen, wie sie bei dem Versuch, ihren eigenen Schwanz zu jagen, von der Küchenbank fällt.

Kommen wir zu ein paar Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit, die man als Autorin so tun muss. Du hast ja ein Blog sowie einen Twitter- und Facebookaccount. Sind diese neuen Kommunikationsmittel ein absolutes Muss für eine junge Autorin?

Ich mach das alles vor allem, weil es mir Spaß macht. Man sollte es auch nur deshalb tun. Um sich damit zu beschäftigen, ohne Spaß daran zu haben, bringt es einem zu wenig.

Über welches Medium denkst du, dass du die meisten Leute erreichst?

Über den Buchhandel. Es ist immer noch so: Je mehr Exemplare von einem Roman in den Buchläden liegen, vorzugsweise in großen Stapeln, desto mehr wird davon verkauft. Um mal ein paar Zahlen zu nennen: Meinen Blog lesen vielleicht 50 oder 70 Leute regelmäßig. Das heißt, im allerbesten Fall verkaufe ich darüber 70 Bücher. Das ist nicht sehr viel. Dasselbe gilt für Twitter und Facebook. Ich habe derzeit 300 Twitter-Follower. Ich würde schätzen, mindestens die Hälfte davon folgt mir nur in der Hoffnung, mir wiederum ihr selbst herausgegebenes EBook zu verkaufen. Und vom Rest interessiert sich ganz sicher auch nicht jeder für Urban Fantasy. Jetzt ist Aeternum ja erhältlich und es gehört ja zum Autorenleben auch dazu, dass man sein Werk präsentiert.

Du warst auf der Leipziger Buchmesse und machst nun diese Blogtour. Man würde davon ausgehen, dass die Messe die größere Rolle spielt. Siehst du das auch so?

Das kann ich schlecht sagen. Ich habe wirklich keinerlei Vorstellungen, wie viele Leute ich über die Blogtour erreichen werde. Und bei der Buchmesse weiß man ja auch nie genau, wer wirklich der Lesung zuhört und wer gerade nur da sitzt, um die schmerzenden Füße etwas auszuruhen.

Die moderne Medienwelt von der wir ja schon reden ist sehr vielfältig. Kannst du dir auch vorstellen vom Buch zu anderen Medienarten wie Hörbücher, Podcasts oder ähnliches zu gehen?

Ich hoffe, dass irgendwer mal ein Hörspiel zu einem meiner Romane macht. Das fände ich cool. Ich arbeite momentan auch mit einer Zeichnerin zusammen an einem Comic, von dem wir noch nicht wissen, ob wir versuchen, es Verlagen anzubieten, oder ob wir ein Webcomic daraus machen. Ich probiere alles mal aus, was verspricht, Spaß zu machen.

Und eine kurze persönliche Frage zum Abschluss: Wirst du irgendwann mal ein Buch über Vampire schreiben, die durch Zitronen umgebracht werden?

Ich glaube, das Vampire-Zitronen-Thema hat der große Meister Terry Pratchett schon ausreichend abgearbeitet. Da will ich mir nicht anmaßen, gleichzuziehen 😉

Ich danke für die Beantwortung meiner Fragen und wünsche dir natürlich noch viel mehr Erfolg und jede Menge weitere Romane.

Vielen Dank.

Andreas Roman Aeternum kann man überall finden, wo es Bücher gibt, besonders aber beim lokalen Buchhändler, der unterstützt werden sollte.