Archiv der Kategorie: Projekte

Textwelten – Wie man so klingt, wie man klingen soll.

Eine grundlegende Erkenntnis der Literatur- und Sprachbeschäftigung ist, dass alles Text sein kann. Allerdings haben Texte soziale Funktionen, die von verschiedenen Merkmalen abhängen: Vokabular, Ansprechhaltung und Komplexität des Satzbaus sind nur ein paar der Stellschrauben an denen mal so drehen kann, damit ein passender Text herauskommt.

Das bedeutet auch, dass jegliche Art von Text einfach gefaked werden kann, wenn man weiß, nach welchen Regeln diese Art von Text geschrieben werden und damit auch, was Leser von einem Text erwarten. Das ist insbesondere kritisch, wenn es sich um wissenschaftliche oder journalistische Texte handelt, da diesen beiden Kategorien eine soziale und politische Relevanz zugeordnet wird, die Auswirkung auf die Realität hat. Dabei könnte jeder wissenschaftliche und journalistische Text auch reine Fiktion sein.

Im neuen Projekt „Textwelten“ werde ich versuchen möglichst viele Arten von Texten zu erklären, in dem ich einfach Beispiele fiktionalen Inhalts schreibe und an denen erkläre, was die Art des Textes ausmacht. Diese Übung ist hauptsächlich dafür gedacht, sich in bester Jonathan Swift Tradition über die meisten Leute, die Texte produzieren und glauben, dass diese einen Anspruch auf Wahrhaftigkeit oder Glaubwürdigkeit haben, lustig zu machen. Diese Kategorien werden allesamt sozial mit der Art des Textes generiert und sind damit ein wunderbares Beispiel darüber, wie soziale Konstruktionen Realität erschaffen, ohne dass es dafür eine Sachbasis geben muss. Wer also glaubt, dass das was er oder sie wahrnimmt und dann in Sprache wiedergibt irgendwie Realität abbildet, irrt sich: es generiert Realität. Das bedeutet dann auch, dass hier genauso der Suspence of Disbelief ausgeschaltet werden muss und das passiert über die Konventionen, die hier gezeigt werden sollen. 

Sommerferien 2016

So, auch in Bayern, dem traditionellen Schlusslicht rücken die Sommerferien näher. Das bedeutet, dass auch ich etwas planen muss und damit ergeht der Aufruf an die Leserschaft:

Ich habe generell die Möglichkeit etwas in Deutschland umherzureisen, eher so Wochenendtrips. Wo soll ich mal hinfahren und wer möchte dringend, dass ich mal in seiner/ihrer Nähe aufschlage?

Meldungen bitte in den Kommentaren.

London Calling 2016

So, und jetzt mal weg von der Politik, aber nicht Großbritannien. Der Luxus des Englischlehrers ist es, so er sich eine Ungemütlichkeit und eine Horde junge Menschen zumutet, relativ häufig und kostenarm nach Großbritannien zu kommen.1  Und so war ich auch dieses Jahr wieder in London, schaute mir die Stadt an,

St. Paul's Cathedral

Eros and Red Bus

besuchte den Tower und das British Museum und kam dazu, ein paar typische Street Fotos zu machen:

Tourists outside the British Museum

Nachdem ich diesmal auch per Fähre unterwegs war, gab es auch Bilder der Felsen in Dover.

White Cliffs of Dover II

  1. Gleich vorweg, ich bin gespannt, wie das ab jetzt läuft. []

Fotografie, Equipmenttalk und große Fragen

Ich fotografiere ja jetzt seit ein paar Jahren eher hobbymäßig.1 Dafür habe ich mir vor ein paar Jahren eine Spiegelreflexkamera gekauft, genauer eine Pentax K-30. Dazu kamen dann auch noch ein paar Objektive: neben dem Kit 18-55mm, ein 50mm F/1,8, ein 50-200mm und ein Tamron 18-200mm Reisezoom.

Die Kombination aus Reisezoom und K-30 ist mittlerweile meine Go-To Kombination geworden. Ich habe letztens nachgesehen und tatsächlich habe ich in den USA die Bandbreite des Reisezooms auch ausgenutzt. Zwar sind viele Bilder an den Anschlägen 18mm und 200mm geschossen, aber auch dazwischen habe ich mal so alles benutzt.

Doch, die K-30 ist, obwohl sie mir sehr an Herz gewachsen ist, etwas an die Leistungsgrenze gekommen. Also suche ich einen Ersatz für sie. Im Casting sind dafür zwei verschiedene Geräte: zum einen die K-3 II zum anderen die neue K-1.

Was beide Kameras verbindet sind die Eigenschaften, weswegen ich die K-30 ersetzen möchte. Sie haben beide: ein GPS Modul, eine bessere Wackelkompensation, eine höhere Lichtstärke und Auflösung, und den Pixel-Shift Resolution Modus2

Was sie unterscheidet sind, neben dem Preis, ein großes und etliche kleine Details. Zuerst einmal das große Detail: Die K-1 hat einen 35mm Vollformatsensor, die K-3 II einen APS-C Sensor. Das bedeutet, dass ich bei der K-3 II ich nur den Body kaufen muss undsofort eine höherwertige Kameraausstattung habe, während ich für die K-1 zwar die APS-C Objektive verwenden kann, aber eigentlich gleich nochmal Geld für das äquivalente Reisezoom ausgeben muss. Dafür ist die K-1 moderner, mit einem besseren Sucher, einem besseren Shake-Reduction System ausgestattet, macht allerdings auch mit den APS-C Objektiven Bilder mit einer niedrigeren Auflösung als die K-30.

Preislich ist natürlich auch ein Unterschied zu sehen. Die K-1 wird zwisch 1.800€-2000€ kosten, da kämen für das Reisezoom noch ca. 500€ dazu, ich wäre also bei 2.500€ angelangt. Die K-3 Ii kostet derzeit 1000€ für den Body und das war es dann auch. Wenn ich 500€ mehr aufn Tisch lege, habe ich dazu gleich auch noch das Stativ, was ich gerne hätte.

Und da ist dann auch die Frage: ich brauche eigentlich den größeren Bildwinkel der K-1 nicht. Vorallem, weil ich mit dem neuen Reisezoom auch genau die BIldwinkel habe, die ich jetzt schon mag. Ein 24mm für die K-1 wäre eine Neuerung, da reden wir dann über noch mehr Kosten. Mehr Shake-Reduction ist halt geil, aber für mich ist das GPS das Killerfeature.

Es wird also wahrscheinlich die K-3 II werden. Religion ist mir Fern. Nach diesem Artikel bin ich mir auch sicher, dass ich mich kaum verbessere, wenn ich die K-1 kaufe. Die K-3 II ist aktuell und tatsächlich ein Gerät wo ich dachte: „Die isses!“

  1. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass ich damit kein Geld verdienen will, muss oder sonstwas. Unglaublich befreiend… []
  2. Der bewegliche Sensor rotiert viermal um genau einen Pixel und schießt dabei ein Foto. Daraus wird ein Bild mit der vollen Sensorauflösung und besseren Farbinformationen errechnet. []

Projekte 2016

Ich hab noch gar keine Projekte für 2016 ausgerufen, oder? Das lag daran, dass ich mir noch nicht ganz sicher war, von welchen ich euch erzähle, welche, wie aussehen und so weiter. Los geht es.

Fotografie

Hach, hach… ich bin mir noch nicht sicher. Pentax hat eine Vollformatkamera angekündigt, die ähnlich wie die K3-II eine Erfüllung aller meiner Wünsche ist. Nachdem das Objektivbajonett gleich bleibt, kann ich alle Objektive verwenden, die ich habe. Die K3-II wäre die zweite und ursprüngliche Idee. Allerdings bietet die nicht so viele Möglichkeiten wie die Vollformat und ich hatte eigentlich nicht vor, nach diesem Ubgrade für die nächsten Jahre eine Kamera zu kaufen. Mal sehen.

Rollenspielcon und Infinity

Findet beides wieder statt. Ich habe mir vorgenommen meine Armee aufzustocken, Terrain zu kaufen und mal langsam alles wenigstens grundlegend zu bemalen. ITS 2017 sollte möglich sein.

Reisen

Es ist noch nicht alles klar, aber vielleicht(!) steht das Castlefest wieder auf der Liste. Ansonsten möchte ich die fränkische Schweiz bereisen und da mal Fotos machen.

Erst Ei dann Gack…

Und dann… dann gibt es dieses Jahr noch Projekte, über die ich erst rede, wenn sie fertig sind. Wenn es soweit ist, werde ich darüber reden. Bis dahin gilt die Überschrift…

Projekte 2015 – Endabrechnung

So, auch dieses Jahr hatte ich mir einige Projekte aufgegeben.

Gehen wir sie mal durch…

Fotografie

Ich hab ein paar schöne Shootings mit Isa gehabt und natürlich viel in den USA fotografiert. Es ist in mir mehr die Erkenntnis gewachsen, dass die Technik der Kamera nicht so wichtig ist, wie das Auge des Fotografen und ein paar der Bilder sind nur entstanden, weil ich hingesehen habe anstatt wegzusehen.

Sonnensegel

Das Sonnensegel hängt, auch dank der Mithilfe meines Vaters, der mir beim Seilspannen geholfen hat. Der Sommer auf der Terrasse war dadurch um ein vieles besser.

Infinity

Die Nomadenarmee ist viel gewachsen und wenig bemalt. Ich habe mir eine neue Tasche für die Armee kaufen müssen, weil die alte voll war. Terrain ist nicht viel passiert. Ich hoffe, dass 2016 mehr Terrain, mehr bemalen und ITS Spiele sehen wird.

Rollenspielcon

Die zweite Urbanicon war definitiv besser und wir werden das nochmal machen. Es gab weniger Leerlauf und eine tolle D&D Runde.

Reisen

Ich war in Berlin und habe mir eine furchtbare Erkältung geholt und ich war in den USA und habe in upstate Massachusetts wunderbare Ruhe, in New York den Terror der Großstadt und die Moderne und in Boston eine Mischung aus Tradition und Wärme gefunden. Es war gut.

Projekte – Urbanicon

Auch dieses Jahr findet wieder die Urbanicon statt. Das war letztes Jahr schon ein Projekt und ist es auch dieses Jahr. Der Versuch, eine kleine Eintagesrollenspielcon in Bamberg zu etablieren geht also in die zweite, und vielleicht letzte, Runde. Letztes Jahr war es eher kuschelig und wenig besucht und wenn sich dieses Jahr keine Besserung einstellt, dann werden wir das wohl lassen.

Die Con findet am 24.10.2015 im Gemeindezentrum St. Urban am Babenbergerring statt. Weitere Infos findet man bei Easy-Con.

[USA Trip] Roundup und Bilder

So, der Urlaub ist jetzt schon drei Wochen rum, aber ich bin endlich[™] dazu gekommen alle Fotos zu sichten und zu bearbeiten. Leider habe ich mir in New York richtig schön den Sensor verdreckt und deswegen sehr viele Bilder nicht benutzen können, aber es sind doch etliche schöne Sachen dabei herausgekommen.

Wenn man sich das ansehen will klicke man einfach auf diesen Link:

USA 2015

Alles in allem waren die USA eine spannende Erfahrung, die meinen Verdacht, dass es ein fremderes Land ist, als wir Europäer denken, erfüllt hat. Es gibt hier kein „besser“ oder „schlechter“ sondern nur ein „anders“. Und „anders“ ist immer gut.

[USA Trip] – Boston Harbor Isles

Im Hafenbereich von Boston befinden sich mehrere kleine Inseln, die als National Park ausgewiesen sind und per Fähre besucht werden können. Ich war mit Begleitung den ganzen Tag unterwegs und es war entspannend.

Peddocks Island

Wir fuhren zuerst auf Peddocks Island, das ein Fort zum Küstenschutz beherbergte und eher jungleartig bewaldet ist. Was mich besonders beeindruckt hat, war der Lärm, der durch Insekten verursacht werden kann.1 

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Dann ging es weiter nach:

IMGP6894

Spectacle Island

Genannt so, weil es mal aussah wie eine Brille. Aber nachdem die Insel als Müllhalde und Verarbeitungsort für tote Tiere benutzt wurde, ist es eher ein Ei. Ein unbewaldetes Ei, auf dem wir länger nach Schatten oder aber auch nur Sinn unseres Daseins suchten. Das Welcome Center ist nett und man kann schwimmen gehen, Sonntags gibt es Jazz. Ansonsten ist das stinklangweilig.

Beweisfoto, dass ich da war. Dank an Victoria:

IMGP6905

  1. Ich weiß nicht, was es war, aber es war laut. []