HCH283 Advi Weekly: 17.01.-23.01.2022 zerbrechliche Stabilität und Textwellen

Mit politischer Meinung, und vielen Themen von Sachen, die ich nächste Woche anhören und lesen muss.

5 Gedanken zu „HCH283 Advi Weekly: 17.01.-23.01.2022 zerbrechliche Stabilität und Textwellen

  1. Sabine

    Morgen,

    nur so ein Gedanke: Wenn die Schüler den Begriff „Skript“ zum ersten mal hören, wenn sie eine wichtige benotete Arbeit abzuliefern haben, ist dann in der Wissensvermittlung nicht etwas ziemlich schief gelaufen? Wurde im Unterricht überhaupt auf diese Art der Prüfung hingearbeitet?
    Mir kommt es so vor, als würden die Lehrer (Hochschulabsolventen) etwas voraussetzen, das die Schüler noch gar nicht wissen können, insbesondere wenn sie keine Akademiker-Eltern haben, die sie fragen können oder die über die fertige Arbeit noch mal drübergucken.

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    1. advi Beitragsautor

      Naja, ich hab es ja durchblicken lassen. Die Vorbereitung war pandemisch, also ein Tag Druckbetankung mit Informationen per M$Teams. Dazu noch eine Litanei an Informationsdateien in der Lernplattform und Lehrkräfte, die dann auch noch einmal eine Vorstellungen haben. Es ist, um es freundlich zu sagen, revisionsbedürftig. Werden wir angehen. Wir kennen die Klientel unserer Schülerschaft, die sind großflächig ohne akademischen Hintergrund.

      Aber: solche Probleme löst die Lehrkraft in der Benotung…

      Ich möchte dazu auch sagen, dass wir mit diesen Problemen vom Kultusministerium allein gelassen werden. Die Schulordnung ist unnötig rigide und wir haben schlicht ein organisatorisches Problem das schon ohne Pandemie zu lösen.

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  2. hilti

    Das erinnert mich an einen Auftritt von Volker Pispers während Merkels erster Amtszeit von ca. 2007. Sinngemäß grob aus dem Gedächtnis so:
    „70% der Deutschen sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden
    […]
    70% der Deutschen sind mit der Bundeskanzlerin zufrieden/finden, dass Angela Merkel einen guten Job macht.
    PAUSE
    Die Deutschen bringen das nicht zusammen. Wahrscheinlich sinds sogar die selben 70%…“

    Schon damals hat Merkel es irgendwie geschafft in der Wahrnehmung mit der Bundesregierung nichts zu tun zu haben. Aber über Seehofer und Scheuer, die sicher nicht gegen den Willen der Bundeskanzlerin gehandelt haben, wird geschimpft.

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