Archiv der Kategorie: Gesellschaft

HCH067 Kommunikation 3 - Kommunikation und Beziehungen

Diesmal geht es um die Kommunikation in Beziehungen, und wie das ausnutzen sozialer Konstrukte dazu führt, dass viele Beziehungen eigentlich kommunikativ die Hölle sind.

Shownotes

HCH066 Kommunikation 2 - soziale Konstruktionen, Macht, sozialer Status und Diskussionsskripte

In dieser Folge geht es weiter darum, wie soziale Wirklichkeit über Kommunikation generiert wird. Von der Theorie bis zu den konkreten Auswirkungen.

Shownotes

HCH065 Kommunikation 1 - Grundlagen

Dies ist der erste Teil einer kleinen Serie über Kommunikation. Diesmal geht es um die Grundlagen. Ich erkläre was zu Sprache und dem Verstehen von Kommunikationsakten.

Shownotes

HCH062 Erforschung der ostdeutschen Seele

Ich war schon länger kritisch gegenüber Uwe Steimle, einen Kabarettisten, den unter anderem meine Eltern sehr gut finden. Er ist die Galionsfigur des verwundeten Ostdeutschen und damit ein gutes Beispiel an dem ich erklären kann, welche Konstruktionen und Erzählungen so in den Menschen angelegt sind.

Shownotes

HCH045 Advi Weekly 9.3.-15.3. Wochenrückblick, Artikel 13, Kommentar Realität und Sprache

Diesmal in Überlänge, weil mein Kommentar für den Aufwachen! Podcast dranhängt in dem ich nochmal erkläre, warum Sprache dazu führt, dass wir eigentlich keine Aussagen über die Wahrheit eines Textes machen können. Ansonsten: Möckelige Piercings, geheilte Tattoos, weinende Lernende und Artikel 13.

Unerträglich

Puh, ich habe lange nicht mehr gebloggt. Also, so mit Inhalt und Länge und so… und dieses Mal wird es wohl persönlich.

Ich bin erst einmal weg von Twitter, und generell habe ich keine Lust mehr auf mehr als auf die Auftritte in den üblichen digitalen Audioformaten.

Ich ertrage das hier alles nicht mehr. Und das ist nicht nur, dass mir der beginnende Herbst aufs Gemüt schlägt. Die Blindheit des gesellschaftlichen Diskurses dafür, was er mit den Beteiligten, aber auch mit den Unbeteiligten macht, ist schier himmelschreiend. Ich habe in den ersten vier Wochen meines Schuljahres mehrfach gewünscht, ich hätte noch eine Schulpsychologin im Haus. Ich sehe überall verlorene und verzweifelte junge Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie mit dieser Welt umgehen sollen und die auch keine Mittel mehr dafür haben.

Und dann? Dann schaue ich in meine Medien und sehe nur: sinnlose Konflikte, denen eine Selbstzentriertheit zu Grunde liegt, die jeden Neoliberalen glücklich macht, Wünsche nach Totalitarismus, zusammengebrochene politische Kommunikation, das ist alles normalisiert und niemand wundert sich, was es wohl bedeutet, wenn es so stattfindet und sich dadurch etabliert. Ich weiß nicht, wovor ihr so Angst habt, aber ich kann euch sagen, dass ihr davor Angst haben solltet, dass ein Großteil der jungen Menschen nicht mehr mit mir über Politik diskutieren. Es ist ihnen egal und ich kann es verstehen. Mir sind nur die Leute genauso wenig egal, wie die Regelung des Zusammenlebens und deswegen muss ich dann irgendwann erstmal aufhören zuzusehen.

Aus dem Politischen ist erst ein Schlachtfeld geworden, über dem jetzt die verbrämten Geier und Krähen kreisen, die sich an den verrotteten Resten des Gemeinwesens noch fettfressen können. Und damit sie auch genug bekommen, wird gleich die nächste Schlacht ausgerufen und am Ende fragen sich alle, wo denn die fetten Aasvögel herkommen, die wir nicht mehr loswerden.

Wenn diese Welt zu retten ist, dann geht das nur gemeinsam… und vor allem dadurch, dass wir Dinge tun. Und alles andere ertrage ich nicht mehr, so lange ich damit beschäftigt bin einen Teil dieser Dinge zu tun…

See you somewhere near a bar.